TVW 1847 - Schwimmen

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FAQ zum Thema Trainingslager

All­ge­mei­ne Infor­ma­tio­nen über ein Trai­nings­la­ger

Ein Trai­nings­la­ger fin­det in der Regel in den Feri­en statt. Die Schwimm­ab­tei­lung des TV Wetz­lar bie­tet Trai­nings­la­ger in den Oster- und Herbst­fe­ri­en an. Wäh­rend den letz­ten zwei Wochen der Weih­nachts- und Som­mer­fe­ri­en wird eben­falls mehr Trai­ning ange­bo­ten. Das Trai­nings­la­ger in den Oster­fe­ri­en fin­det in der Regel in einer ande­ren Stadt oder sogar einem ande­ren Land statt, um für opti­ma­le Trai­nings­be­din­gun­gen zu sor­gen.
Die­se bestehen unter ande­rem aus den kon­di­tio­nel­le Grund­la­gen für die Sai­son, ver­mehr­te Belas­tungs­rei­ze, Tape­ten­wech­sel, abseits des Schul­stres­ses zu sein, sport­li­che Begeg­nun­gen mit ande­ren Ver­ei­nen und Natio­nen und die völ­li­ge Kon­zen­tra­ti­on auf das Trai­nings­la­ger. In den Herbst­fe­ri­en fährt die Schwimm­ab­tei­lung für eine Woche auf die Kurz­bahn, meis­tens nach Wies­ba­den.

War­um ist ein Trai­nings­la­ger wich­tig?

In einem Trai­nings­la­ger wird deut­lich mehr trai­niert als sonst. Durch die grö­ße­re Anzahl von Trai­nings­ein­hei­ten in einem kur­zen Zeit­raum lässt sich opti­mal an den schwim­me­ri­schen Fer­tig­kei­ten wie Tech­nik, Aus­dau­er, Schnel­lig­keit, Koor­di­na­ti­on, Kraft und Anstren­gung arbei­ten. Sich zu ver­bes­sern und die Zei­ten zu hal­ten ist nur mit einem regel­mä­ßi­gem Trai­ning mög­lich. Die­ses muss zudem in gewis­sen Abstän­den erhöht wer­den. So ist ein Trai­nings­la­ger auch eine opti­ma­le Vor­be­rei­tung für anste­hen­de Meis­ter­schaf­ten und Wett­kämp­fe, da hier die Grund­la­gen gefes­tigt und wei­ter auf­ge­baut wer­den.
Wei­ter­hin sorgt ein Trai­nings­la­ger für einen Fes­ti­gung in der Grup­pe, da man es gemein­sam durch­lebt und erlebt. Es ist oft fest­zu­stel­len, dass die Grup­pe nach dem Trai­nings­la­ger noch bes­ser har­mo­niert. Neben der sport­li­chen Ent­wick­lung gibt es auch eine cha­rak­ter­li­che Rei­fung. Es bie­tet sich auch an, ein Trai­nings­la­ger fern ab der nor­ma­len Umge­bung zu gestal­ten, da so Fahr­diens­te weg­fal­len und die Kin­der und Jugend­li­chen viel Zeit unter sich ver­brin­gen kön­nen.

Ab wel­chem Alter darf mein Kind an dem Trai­nings­la­ger teil­neh­men?

Die Trai­nings­la­ger rich­ten sich in der Regel an Mäd­chen und Jun­gen ab 9 Jah­ren (in die­sem Jahr also ab Jg. 2005). Um jün­ge­ren Kin­dern eine Schnup­per­mög­lich­keit und eben­falls ein Trai­nings­an­ge­bot zu gewähr­leis­ten, bie­ten wir ein­zel­ne Einheiten/ Trai­nings­ta­ge auch für jün­ge­re Kin­der an (in die­sem Jahr ab Jg. 2006 und jün­ger).
Hier­zu gibt es eine sepa­ra­te Anmel­dung.

Ist das Trai­nings­la­ger nicht zu anstren­gend für mein Kind?

Ein Trai­nings­la­ger kann nie zu anstren­gend sein. Man muss sich nicht sor­gen, dass sich ein Kind über­an­strengt. Wenn es ermü­det, schwimmt es auto­ma­tisch lang­sa­mer und dadurch sinkt der Puls. Eine Über­an­stren­gung ist nicht mög­lich. Eine der Auf­ga­ben, neben der Ent­wick­lung der schwim­me­ri­schen Fer­tig­kei­ten ist es am Ende eines Trai­nings­la­gers alles gege­ben zu haben. Jedes Kind kann nur so viel leis­ten, wie es ihm gera­de mög­lich ist und genau dar­auf wird ein Trai­nings­la­ger zuge­schnit­ten.
Es wird also kein Kind über­be­las­tet, zumal sich Kin­der sehr schnell rege­ne­rie­ren. Das Wohl eines Kin­des liegt wäh­rend der Trai­nings­ein­hei­ten oder wäh­rend des gesam­ten Auf­ent­hal­tes bei dem Trai­ner. Die­ser ach­tet dar­auf, das ein Kind zwar gefor­dert, aber nicht über­for­dert wird.

Was mache ich, wenn mein Kind am Mor­gen nicht in das Trai­ning gehen möch­te?

Die­se Reak­ti­on ist gera­de beim ers­ten Trai­nings­la­ger oder aber auch bei Trai­nings­la­gern, die zu Hau­se statt­fin­den üblich. Ein Trai­nings­tag ist natür­lich mit einer gewis­sen Anstren­gung ver­bun­den. Die­se stei­gert sich mit den Trai­nings­ta­gen, ist aber auch genau­so vor­ge­se­hen. Wir trai­nie­ren in einem 5‑Blocksystem, d. h. an zwei Tagen wird zwei­mal trai­niert und am drit­ten nur halb­tags. Zudem wird ein Tag in der Woche frei gege­ben. Jedes Trai­ning baut auf­ein­an­der auf und ist auf ein­an­der abge­stimmt. Nimmt sich ein Kind selbst sei­ne Pau­sen oder ist ein Eltern­teil der Ansicht, ein Kind benö­tigt drin­gend eine Pau­se, liegt es nicht mehr im Trai­nings­ziel und Trai­nings­soll.
Der Trai­ner hat sich bei der Erstel­lung der Trai­nings­zei­ten und Rei­ze etwas gedacht und die Pau­sen so ein­ge­plant, das die­se für die eine aus­rei­chen­de Rege­ne­ra­ti­on sor­gen. Soll­te ein Kind eines Mor­gens also nicht in das Trai­ning wol­len, dann ein­fach vor­bei­brin­gen. In der Regel ist es so, das der Weg zum Schwimm­bad das Schwie­ri­ge ist. Das kennt sicher­lich jeder aus eige­ner Erfah­rung, wenn man sich nach einer Anstren­gung wie­der auf­raf­fen muss, erneut zum Sport zu gehen. Ist man aller­dings erst ein­mal da, hat man gro­ßen Spaß.

Wel­che Befürch­tun­gen haben die Trai­ner bei einem Trai­nings­la­ger zu Hau­se?

Jeder Trai­ner bleibt für ein Trai­nings­la­ger ungern zu Hau­se. Vie­len Kin­dern und Eltern fällt genau dann ein, dass sie ja noch auf die­sen Geburts­tag gehen müs­sen, mit die­sem Freund schon ein hal­bes Jahr nicht mehr gespielt haben, was mal wie­der Zeit wird, bis 12 Uhr Mit­tags schla­fen auch ganz schön ist und und und. Es wird eine hohe Zahl an Trai­nings­ein­hei­ten gebo­ten. Die­se sind gezielt geplant wor­den und jede Ein­heit ist für sich wich­tig und natür­lich auch für das Gesamt­ergeb­nis. Um die größt­mög­li­che Ver­bes­se­rung zu errei­chen, soll­te dem­nach jedes ange­bo­te­ne Trai­ning wahr­ge­nom­men wer­den und nicht das Trai­ning besucht wer­den, das am bes­ten in den Frei­zeit­plan passt.
Man soll­te sich vor­her über­le­gen, wel­ches Ziel ver­folgt wer­den soll. Ent­we­der man möch­te trai­nie­ren und sich ver­bes­sern oder die Feri­en haben Vor­rang. Wem die Frei­zeit wich­ti­ger ist, soll­te von einer Teil­nah­me an einem Trai­nings­la­ger abse­hen! Durch das Rah­men­an­ge­bot, wie Aus­flü­ge und die Turn­hal­len­be­le­gung, sowie Spie­le in den Was­ser­ein­hei­ten, aber auch das Trai­ning in einer Gemein­schaft unter Freun­den wird für Spaß gesorgt! Das pri­mä­re Ziel bleibt aber die sport­li­che Ver­bes­se­rung, für wel­che trai­niert wer­den muss.

Ist mein Kind zwi­schen den Ein­hei­ten betreut?

An kom­plet­ten Trai­nings­ta­gen wird nach der ers­ten Was­ser­ein­heit gemein­sam zu Mit­tag geges­sen. Danach fah­ren wir in die Turn­hal­le. Dort wird gespielt und trai­niert.
Nach der Turn­hal­le fah­ren wir zurück zum zwei­ten Was­ser­trai­ning. Wäh­rend der gesam­ten Zeit sind ein oder zwei Trainer/ Betreu­er anwe­send, die für die Betreu­ung, sowie das Trai­ning sor­gen.

Was mache ich, wenn ich kei­ne Fahr­mög­lich­keit zum Training/ nach Hau­se habe?

Das Trai­ner­team bemüht sich alle Mög­lich­kei­ten zu nut­zen, das jedes Kind am Trai­nings­pro­gramm teil­neh­men kann. Zunächst soll­te abge­klärt wer­den, wer denn alles aus dem Umfeld am Trai­ning teil­nimmt und ob man gege­be­nen­falls Fahr­ge­mein­schaf­ten zum Trai­ning und zum Abho­len bil­den kann.
Von Gie­ßen nach Wetz­lar und nach dem Trai­ning zurück, fährt immer ein Trai­ner, der auch Kin­der mit­neh­men kann. Soll­te es mal kei­ne Fahr­ge­mein­schaf­ten von Wetz­lar nach Gie­ßen geben, kann in Abspra­che mit dem Trai­ner ein Fahr­dienst ange­bo­ten wer­den.

Was soll­te mein Kind an einem Trai­nings­tag immer dabei haben?

Da wir sehr viel in Bewe­gung sind, soll­te jedes Kind aus­rei­chend Geträn­ke bei sich haben. Hier emp­fiehlt sich stil­les Was­ser oder eine Saft­schor­le. Wei­ter­hin soll­ten sich in jeder Trai­nings­ta­sche zwei Müs­li­rie­gel und ein Stück Obst für den klei­nen Hun­ger zwi­schen­durch befin­den.
Natür­lich darf auch die ent­spre­chen­de Sport­klei­dung und der Mesh Bag nicht feh­len.

Sons­ti­ge Fra­gen

Nun soll­te einem ziel­ge­rich­te­ten Trai­nings­la­ger nichts mehr im Wege ste­hen. Falls es nun noch offe­ne Fra­gen gibt, könnt ihr euch ger­ne an einen der Trai­ner wen­den.
Oft­mals gibt es ein­fach Miss­ver­ständ­nis­se, die mit einem kur­zen Gespräch aus dem Weg geräumt wer­den kön­nen, sodass dem Trai­nings­er­folg nichts mehr im Wege steht.