TVW 1847 - Schwimmen

Informationsportal

Zwei TVW Trios für „Deutsche“ qualifiziert! Domstädter in der Domstadt erfolgreich

Zur 27. Auf­la­ge des Schwim­mens um die Dom­pfaff­po­ka­le hat­ten die Was­ser­freun­de Ful­da am Wochen­en­de ein­ge­la­den. Im Sport­bad Zie­hers mit sei­nen acht 25m Start­bah­nen kamen 51 Ver­ei­ne aus dem gesam­ten Bun­des­ge­biet mit 435 Sport­lern zusam­men, die in 2591 Starts um Urkun­den, Medail­len und Poka­le ins küh­le Nass gin­gen. In der Dom­stadt Ful­da waren auch 18 Akti­ve aus der Dom­stadt Wetz­lar vom Turn­ver­ein am Start. Direkt nach dem zwei­wö­chi­gen Trai­nings­la­ger in den Herbst­fe­ri­en und eine Woche vor den Lan­des­meis­ter­schaf­ten zei­gen 75 neue Best­zei­ten deut­lich, dass die Sport­ler aus Wetz­lar auf dem rich­ti­gen Weg sind!

Trai­ner Uwe Her­mann woll­te eine Woche vor den Hes­si­schen Meis­ter­schaf­ten und nach mehr als 120 Trai­nings­ki­lo­me­tern in den letz­ten 14 Tagen sei­ne Akti­ven noch mal „im Was­ser sehen!“ „Mit den Akti­ven der drei Schwimm­clubs aus der Schweiz, den star­ken Teams aus Ber­lin und Dort­mund waren star­ke Kon­kur­ren­ten am Start“ erläu­tert der A‑Lizenzinhaber, „aber wir brauch­ten uns nicht zu ver­ste­cken“ zeig­te er sich zufrie­den mit der Leis­tung sei­ner Akti­ven. Für eini­ge ging es noch dar­um, die letz­te Chan­ce auf die Qua­li­fi­ka­ti­on für die „Hes­si­schen“ zu nut­zen. Dass es dann am Ende für drei wei­te­re Dom­städ­ter sogar für die Qua­li­fi­ka­ti­on zu den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten gereicht hat war nicht abzu­se­hen. Die Freu­de dar­über bei TVW – Abtei­lungs­lei­ter Rein­hard Fel­ten umso grö­ßer: „15 Akti­ve bei den Landes‑, wahr­schein­lich 8–10 bei den natio­na­len Titel­kämp­fen – das kann sich sehen las­sen!“ Ganz neben­bei beleg­ten die Dom­städ­ter in der Mann­schafts­wer­tung Platz drei, der mit einem Preis­geld ver­se­hen war.

Für die zwei­te Mann­schaft um Coach Robin Rau­sche ging es nach dem Trai­nings­la­ger um die Stand­ort­be­stim­mung auf dem Weg zu den Lan­des­meis­ter­schaf­ten Anfang Dezem­ber an glei­cher Stel­le. Mit 13 Gold­me­dail­len waren im Jahr­gang 2005 Mika Dör­ner, Liv Hepp­ner und Kira Sei­ler, die es allei­ne schon acht­mal ganz oben auf das Trepp­chen geschafft hat, die erfolg­reichs­ten, hei­mi­schen Starter.“Das Trio hat im Trai­nings­la­ger rich­tig Gas gege­ben und hier am Wochen­en­de bei jedem Ren­nen eine neue Best­zeit auf­ge­stellt. Die erziel­ten Zei­ten las­sen auch bei den Hes­si­schen auf Edel­me­tall hof­fen“ freu­te sich Coach Rau­sche über die­se Erfol­ge. Dör­ner zeig­te beson­ders über 200m Frei­stil in 2:52,77 Minu­ten (1. Platz) eine tol­le Leis­tung. Hepp­ner war über 200m Rücken in 3:12,55 Minu­ten (1. Platz) nicht zu (s)toppen. Erst­mals ging Sie über 200m Schmet­ter­ling an den Start. In 3:35,32 Minu­ten wur­de die Pre­mie­re als zwei­te ver­sil­bert, die Gold­me­dail­le auf die­ser Stre­cke ging eben­falls nach Wetz­lar an Kira Sei­ler (1. / 3:25,26), die eben­falls erst­mals die­se Stre­cke absol­vier­te. Mit sie­ben wei­te­ren Erfol­gen, u.a. in sehr guten 3:12,54 Minu­ten über 200m Brust hat­te Sie maß­geb­li­chen Anteil am Gesamt­erfolg im „Dom­pfaff­po­kal“ für den TVW.

Für die Final­läu­fe über 200m Lagen hat­ten sich Sarah Ber­ne­aud (Jg.96) und Isa­bel Blan­co-Gon­za­lez (Jg.98) von der ers­ten Mann­schaft des TV Wetz­lar 1847 qua­li­fi­ziert. Die Schütz­lin­ge von Coach Uwe Her­mann muss­ten dafür die vier 100m über Schmet­ter­ling, Rücken, Brust und Kraul absol­vie­ren und in der Addi­ti­on der Ein­zel­zei­ten unter die bes­ten acht kom­men. Im Fina­le schlug Sarah Ber­ne­aud dann nach 2:28,24 Minu­ten als drit­te an, Blan­co-Gon­za­lez kam direkt dahin­ter nach 2:32,30 Minu­ten als vier­te ins Ziel. Die­ser undank­ba­re vier­te Platz wur­de aber durch die erfolg­rei­che Qua­li­fi­ka­ti­on für die Deut­schen Kurz­bahn­meis­ter­schaf­ten in drei Wochen in Wup­per­tal wie­der aus­ge­gli­chen. Im Ren­nen über 1500m Frei­stil blie­ben die Uhren nach 18:09,54 Minu­ten ste­hen. Platz eins und Gold im Jahr­gang, dazu einen Platz unter den Top 100 in Deutsch­land und geglück­te Qua­li für Wup­per­tal – ein tol­ler Erfolg für die 17-jäh­ri­ge, die nach einem schwie­ri­gen Jahr nun wie­der auf dem Weg nach oben ist. Beglei­tet wird Sie in Wup­per­tal auf die­ser Stre­cke von Char­lot­te Lang (Jg.97), die nach 18:23,26 Minu­ten im Ziel war und sich eben­falls für die DM qua­li­fi­ziert hat. Drit­te Dame im Bun­de bei den natio­na­len Titel­kämp­fen ist Kon­stan­ze Kle­met (Jg.99), die mit sechs neu­en Best­zei­ten und star­ken Leis­tun­gen für Furo­re in Ful­da sorg­te. 800m Frei­stil in 9:22,38 Minu­ten (1. Platz) waren eine Stei­ge­rung von 15 Sekun­den gegen­über Ihrer alten Best­zeit. Im 1500m Frei­stil­ren­nen wur­de Sie nach sehr guten 17:39,44 Minu­ten gestoppt – damit war sie mehr als eine hal­be Minu­te schnel­ler als noch im Sep­tem­ber. Neben Platz eins und Gold gab es auf bei­den Stre­cken die Qua­li­fi­ka­ti­on für die „Deut­schen“. Die Jungs stan­den den Mädels aber in die­sem Bereich nicht nach, konn­te sich doch eben­falls ein Trio qua­li­fi­zie­ren. Den Anfang mach­te Beni­to Maraz­zi (Jg.99), für den 9:02,75 Minu­ten über 800m Frei­stil gestoppt wur­den. Sein Kame­rad Sam Becker(Jg.99) war einen Lauf spä­ter in 8:57,72 Minu­ten (1. Platz) sogar noch etwas schnel­ler und sicher­te sich vor Maraz­zi den Tages­sieg. Bei­de soll­ten damit einen Platz unter den Top 100 in Deutsch­land, der für die Teil­nah­me berech­tigt, sicher haben! Eine beson­de­re Leis­tung erziel­te Niklas Frach (Jg.98) über die „lan­gen Stre­cken“. Hin­ter Jugend­eu­ro­pa­meis­ter­schafts­teil­neh­mer Hen­ning Mühl­leit­ner (Schwä­bisch Gmünd) beleg­te der 17-jäh­ri­ge jeweils den zwei­ten Platz. 800m Frei­stil in 8:37,03 Minu­ten waren schon eine gute Leis­tung, beim Ren­nen über 1500m Frei­stil gelang ihm aber dann das Kunst­stück schon bei der 800m Zwi­schen­zeit in 8:32,89 Minu­ten deut­lich schnel­ler zu sein! Im Ziel blie­ben die Uhren dann nach 16:08,02 Minu­ten ste­hen – auch das soll­te für die „Deut­schen“ gereicht haben. Eine neue Best­zeit stell­te er dann im Ren­nen über 100m Frei­stil auf. In 52,87 Sekun­den war er damit sogar schnel­ler als der WM-Medail­len­ge­win­ner und Lokal­ma­ta­dor Jan-Phil­lip Gla­nia (SG Frank­furt).

Für die Titel­kämp­fe auf Lan­des­ebe­ne am kom­men­den Wochen­en­de in Ober­ur­sel unter­bo­ten Denis Schmunk (Jg.2000) und Patrik Puta­la (Jg.1997) noch wei­te­re Pflicht­zei­ten bei der letz­ten Chan­ce. Schmunk zeig­te über 400m Frei­stil in 4:33,22 Minu­ten (3. Platz) sowie über 200m Schmet­ter­ling (2. / 2:22,82) gute Leis­tun­gen die für die „Hes­si­schen“ gereicht haben. Puta­la lös­te noch das Ticket über 200m (2. / 2:19,33) und 400m Lagen (1. / 4:57,14).

Kommentare sind deaktiviert.

Diese Webseite verwendet Google Analytics. Möchtest Du nicht weiter getrackt werden klicke hier!