TVW 1847 - Schwimmen

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Oliver Klemet ist Deutscher Meister und fährt zur Jugendeuropameisterschaft!

Ganz im Süden Deutsch­lands wur­den in der letz­ten Woche die Deut­schen Meister/innen im Frei­was­ser­schwim­men ermit­telt. Auf den Distan­zen über 2500m, 5000m, 7500m und 10000 Meter sowie in der 3x 1250m Staf­fel ging es um die natio­na­len Meis­ter­ti­tel und die Qua­li­fi­ka­ti­on für die Euro­pa­meis­ter­schaf­ten der Jugend im Frei­was­ser­schwim­men. Ins­ge­samt gin­gen im Wöhr­see­bad im baye­ri­schen Burg­hau­sen 674 Akti­ve aus 183 Ver­ei­nen an den Start und absol­vier­ten 1038 Ein­zel- und Staf­fel­starts. Mit acht Sport­lern und Trai­ner Robin Rau­sche war der TV Wetz­lar 1847 mit von der Par­tie. Und wie es ein Fern­seh­sen­der als Slo­gan so schön sagt waren auch die Ren­nen: „mit­ten­drin statt nur dabei“ war beim Mas­sen­start mit teil­wei­se 70 Sportler/innen gleich­zei­tig Pro­gramm! Für die hei­mi­schen Akti­ven war das aber kein Pro­blem – Oli­ver Kle­met kehr­te als zwei­fa­cher Deut­scher Meis­ter zurück und darf nun Anfang August bei den kon­ti­nen­ta­len Titel­kämp­fen der Jugend für die Deut­sche Natio­nal­mann­schaft an den Start gehen.

Frei­was­ser­schwim­men ist natür­lich was anders als im Hal­len­bad oder Frei­bad zu schwim­men. Es gibt kei­ne Trenn­lei­nen und daher viel Kör­per­kon­takt unter den Kon­tra­hen­ten, die Tak­tik spielt eine wesent­li­che Rol­le und natür­lich muss man sich – ohne Stri­che am Boden wie im Schwimm­be­cken – ori­en­tie­ren kön­nen. Hin­zu kam dies­mal das eher war­me Was­ser mit fast 26 Grad und die Hit­ze von oben mit fast 35 Grad an den Wett­kampf­ta­gen – eine Her­aus­for­de­rung für jede/n – men­tal und kör­per­lich. Das alles macht es sehr inter­es­sant, und wir sind froh, dass unse­re Sportler/innen die­se Her­aus­for­de­rung so erfolg­reich gemeis­tert haben!“ war TVW-Abtei­lungs­lei­ter Rein­hard Fel­ten sehr zufrie­den mit den Ergeb­nis­sen am Fuße der längs­ten Burg der Welt in Burg­hau­sen.

Im letz­ten Jahr sicher­te sich Oli­ver Kle­met (Jg.2002) den Deut­schen Meis­ter­ti­tel über 2500m Frei­stil. In die­sem Jahr muss­te er über die 5000m und die 7500m Distanz an den Start gehen. „Oli­ver hat im Becken über 1500m Frei­stil die Norm­zeit für die Teil­nah­me an den Jugend­eu­ro­pa­meis­ter­schaf­ten unter­bo­ten, jetzt muss er hier ers­ter oder zwei­ter wer­den um sich end­gül­tig für die JEM zu qua­li­fi­zie­ren“ unter­strich Coach Rau­sche vor den Ren­nen. Gesagt, getan! Im Ren­nen über 7500m Frei­stil hielt sich Kle­met von Beginn an die tak­ti­sche Vor­ga­be sei­nes Trai­ners. „Ich soll­te die ers­ten vier Run­den á 1250m in der Spit­zen­grup­pe blei­ben und dann Gas und in die Füh­rung gehen, das hat super geklappt“ erzählt Kle­met nach dem Ren­nen. Im Ziel schlug das Nach­wuchs­ta­lent in guten 1:22:16,55 Stun­den mit einem Vor­sprung von vier Sekun­den vor Niklas Hell­mich aus Würz­burg als ers­ter an. „Gold und JEM-Qua­li geschafft – ein per­fek­tes Ren­nen“ freu­te er sich im Ziel zusam­men mit Trai­ner Robin Rau­sche. Zwei Tage spä­ter stand dann noch das Ren­nen über die 5000m Frei­stil auf dem Plan. Hier war die Tak­tik eine ande­re – direkt von vor­ne weg­schwim­men. Auch die­se Vor­ga­be setz­te Kle­met bes­tens um und schlug erneut als ers­ter an. Zwei­ter Deut­scher Meis­ter­ti­tel, Bestä­ti­gung der Leis­tung über 7500m und somit auch eine Emp­feh­lung für die Staf­fel über 4x 1250m bei den Jugend­eu­ro­pa­meis­ter­schaf­ten. In 53:31,86 Minu­ten war er schnells­ter in sei­nem Jahr­gang, zudem erreich­te er damit den 7. Platz in der offe­nen Wer­tung. „Jetzt heißt es noch­mal vier Wochen flei­ßig trai­nie­ren, der Som­mer­ur­laub wird ver­scho­ben“ freu­te sich Kle­met über die­se Ände­rung. Vom 01.–04. August wer­den dann in Raci­ce (CZE) die Jugend­eu­ro­pa­meis­ter im Frei­was­ser­schwim­men ermit­telt. „Wir freu­en uns sehr einen wei­te­ren Sport­ler in die Natio­nal­mann­schaft und zu inter­na­tio­na­len Titel­kämp­fe gebracht zu haben, ein gro­ßes Lob an alle am Erfolg betei­lig­ten“ fass­te TVW-Abtei­lungs­lei­ter Rein­hard Fel­ten die Ergeb­nis­se zusam­men.

 

Unter die „Top­Ten“ in Deutsch­land schaff­ten es noch drei wei­te­re Sport­ler aus der Dom­stadt. Aaron Wil­mes (JG.2002) absol­vier­te die vier Run­den der 5 Kilo­me­ter­stre­cke in 56:26,11 Minu­ten und beleg­te am Ende Rang neun. Niklas Römer (Jg.2005) stei­ger­te sich über 2500m Frei­stil auf gute 28:14.40 Minu­ten und beleg­te in der End­ab­rech­nung den star­ken sieb­ten Platz. Nur knapp dahin­ter kam mit Moritz Wrzes­niew­ski (Jg.2005) ein wei­te­rer TVW´ler als neun­ter nach 28:30,72 Minu­ten ins Ziel.

Wei­te­re Ein­zel­er­geb­nis­se:

Leon Prinz, Jg.2002, 14. Platz 5000m Frei­stil in 59:09,07 Minu­ten

Egor For­muz­al, Jg.2004, 15. Platz 2500m Frei­stil in 29:27,27 Minu­ten

Katha­ri­na Stahl, Jg.2004, 18. Platz 5000m Frei­stil in 1:12:10,59 Stun­den

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