TVW 1847 - Schwimmen

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Domstädter überzeugen in der Domstadt

28. Dom­pfaff Pokal in Ful­da

74 Medail­len, davon 27 in Gold, knapp 100 Best­zei­ten und zahl­rei­che Norm­un­ter­bie­tun­gen für die Lan­des­meis­ter­schaf­ten – die Akteu­re der Schwimm­ab­tei­lung des TV Wetz­lar 1847 konn­ten beim 28. Dom­pfaff-Pokal der Was­ser­freun­de Ful­da am Wochen­en­de über­zeu­gen. Im Sport­bad Zie­hers (25m Bahn) kamen 49 Ver­ei­ne mit 551 Sport­lern zusam­men, die in 3430 Starts ihre Form nach den diver­sen Trai­nings­la­gern in den Herbst­fe­ri­en über­prüf­ten. Aus der Dom­stadt Wetz­lar gin­gen in der Dom­stadt Ful­da 36 Akti­ve 293 Mal an den Start. Am Ende stan­den neben den zahl­rei­chen Medail­len und Best­leis­tun­gen auch eini­ge Qua­li­fi­kan­ten für die Meis­ter­schaf­ten auf Lan­des- und Bun­des­ebe­ne fest.

In den Herbst­fe­ri­en waren die Akti­ven des TVW in Pisek, Wies­ba­den und auf Fuer­te Ven­tu­ra im Trai­nings­la­ger. An allen drei Orten wur­de flei­ßig an der Form gear­bei­tet, wie Abtei­lungs­lei­ter Rein­hard Fel­ten zufrie­den fest­stell­te: „Die gezeig­ten Leis­tun­gen las­sen uns auf gute Ergeb­nis­se bei den anste­hen­den Meis­ter­schaf­ten hof­fen. Für die Hes­si­schen Meis­ter­schaf­ten am kom­men­den Wochen­en­de in Ful­da haben wir 15 Sport­ler am Start.“

Die ers­te Mann­schaft unter der Lei­tung von Trai­ner Robin Rau­sche merk­te man die har­ten Belas­tun­gen aus dem 14-tägi­gen Trai­nings­la­ger noch deut­lich an, die Sprit­zig­keit fehl­te. Den­noch gab es eini­ge gute Leis­tun­gen zu ver­mel­den. Ame­lie Bring­mann (Jg.2002) hat­te durch eine lang­wie­ri­ge Fer­sen­ver­let­zung eine har­te Lei­dens­zeit. Sie hat sich mit guten Trai­nings­leis­tun­gen zurück gekämpft und wur­de in Ful­da mit neu­en Best­leis­tun­gen dafür belohnt. Der größ­te Lohn Ihrer Mühen waren aber zwei­fels­frei die bei­den Norm­un­ter­bie­tun­gen über 100m (1:05,29 Minu­ten / 11. Platz) und 4:57,57 Minu­ten über 400m Frei­stil (9. Platz), die Sie nun zur Teil­nah­me an den „Hes­si­schen“ berech­ti­gen. Char­lot­te Lang (Jg.97) zeig­te über 400m (4:37,60 / 11. Platz) und 800m (9:36,71 Minu­ten / 20. Platz) zwei anspre­chen­de Leis­tun­gen. Mit die­sen soll­te Sie durch­aus Chan­cen haben in der Deut­schen Bes­ten­lis­te unter die Top 100 zu gelan­gen, die zur Teil­nah­me an den Deut­schen Kurz­bahn­meis­ter­schaf­ten Ende Novem­ber in Ber­lin berech­ti­gen. Dort wird auch Kon­stan­ze Kle­met (Jg.99) dabei sein, die am Wochen­en­de über 1500m Frei­stil in 17:43,69 Minu­ten ihr Ticket für Ber­lin buchen konn­te. Beim Sieg des Deut­schen Meis­ters und Olym­pia­teil­neh­mer Flo­ri­an Well­brock aus Mag­de­burg mach­te auch Niklas Frach (Jg.98) eine gute Figur über die lan­gen Frei­stil­stre­cken. Der 18-jäh­ri­ge war mit der Aus­wahl des Hes­si­schen Schwimm­ver­ban­des auf den Kana­ren im Trai­nings­la­ger und noch „platt“ von den 14 Tagen Trai­ning. Trotz­dem reich­te es über 100m Frei­stil in 51,95 Sekun­den (2. Platz) zu einer neu­en Best­zeit. 800m Frei­stil in 8:36,56 Minu­ten waren hin­ter dem Mag­de­bur­ger Well­brock eine gute Leis­tung. „Das Trai­ning bei Niklas ist auf die natio­na­len Titel­kämp­fe aus­ge­legt, da wol­len wol­len wir ins Fina­le. Für den aktu­el­len Sai­son­stand waren die Leis­tun­gen schon sehr gut“ fand Coach Rau­sche loben­de Wor­te für sei­nen Schütz­ling. Um die Teil­nah­me an den Hes­si­schen Meis­ter­schaf­ten Anfang Dezem­ber in Wies­ba­den ging es für die Nach­wuchs­mann­schaft von Trai­ner Uwe Her­mann. Nach zwei Wochen Trai­nings­la­ger in den Herbst­fe­ri­en setz­ten sei­ne Akti­ven das geüb­te bereits sehr gut um und belohn­ten sich mit zahl­rei­chen Best­leis­tun­gen. Im Jahr­gang 2005 bei den Damen schick­ten die Dom­städ­ter ein Quar­tett an den Start. Für einen Drei­fach­erfolg über 200m Schmet­ter­ling waren daher Kira Sei­ler, Liv Hepp­ner und Jet­te Sieg­mund ver­ant­wort­lich. In 3:06,87 Minu­ten war Sei­ler die schnells­te Dom­städ­te­rin. Hepp­ner zeig­te in 3:08,06 Minu­ten eine ganz star­ke Leis­tung und gewann Sil­ber. Bei bei­den war die End­zeit zudem deut­lich schnel­ler als die gefor­der­te Norm für die Lan­des­meis­ter­schaf­ten. Erst­mals über 200m Schmet­ter­ling ging Jet­te Sieg­mund an den Start, die die­se Auf­ga­be in 3:42,74 Minu­ten als drit­te mit Bra­vour meis­ter­te. „Lei­der hat es bei Jet­te und Isa­bel­le noch nicht ganz mit der Pflicht­zeit gereicht, aber wir haben ja noch vier Wochen Zeit“ war Coach Her­mann sehr zufrie­den mit sei­nen Schütz­lin­gen. Isa­bel­le Köh­lin­ger war Star­te­rin Num­mer vier im Jahr­gang 2005 und trai­niert erst seit zwei Mona­ten mit den Leis­tungs­grup­pen. Ihre rasan­te Ent­wick­lung hat in 1:36,10 Minu­ten über 100m Lagen (11. Platz) ihren vor­läu­fi­gen Höhe­punkt gefun­den – lei­der feh­len noch ein paar Sekun­den bis zu den Hes­si­schen. Bei den Jungs im Jahr­gang 2005 konn­ten sich Niklas Römer, Moritz Wrzes­niew­ski und Mika Dör­ner über Pflicht­zei­ten freu­en. Römer blieb über 200m Rücken in 3:04,25 Minu­ten (5. Platz) unter der gefor­der­ten Norm, Dör­ner bei sei­nem Sieg über 100m Schmet­ter­ling in 1:32,47 Minu­ten eben­falls. In jedem sei­ner acht Ren­nen stell­te Wrzes­niew­ski eine neue Best­zeit auf, vier­mal davon unter der Norm für die „Hes­si­schen“ und zwei­mal stand er dabei ganz oben auf dem Trepp­chen. 50m (44,51 Sekun­den) und 100m Brust (1:34,51) waren sei­ne Sie­ger­stre­cken, Norm­un­ter­bie­tun­gen gelan­gen Ihm noch über 100m Frei­stil (4. / 1:14,98) und 100m Lagen (5. / 1:27,86). Erfolg­reichs­ter hei­mi­scher Star­ter wur­de Flo­ri­an Rath­sack (Jg.2003), der sechs­mal als ers­ter anschlug. Sei­ne bes­te Leis­tung zeig­te er dabei über 100m Schmet­ter­ling in 1:06,50 Minu­ten.

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